Johannesschwestern
von Maria Königin

Geschichte / Gründer

Die Kongregation der Johannesschwestern von Maria Königin (CSJ) wurde am 15. Oktober 1919 in Deutschland in der Johannesburg zu Leutesdorf am Rhein von Pater Johannes Maria Haw (26.05.1871–28.10.1949) gegründet. Sie wurde von Dr. Franz Rudolph Bornewasser, Bischof von Trier am 12. Juni 1928 als Institut diözesanen Rechts kanonisch errichtet.

Als junger Priester der Diözese Trier kämpfte er gegen Armut und die sozialen Nöte der damaligen Zeit, die ihm in seiner seelsorglichen Arbeit auffielen: das war besonders“ König Alkohol“, der oftmals die Ursache für Obdachlosigkeit, Zerrüttung und Armut in den Familien, Gefängnisseelsorge war. Der Priester Johannes Maria Haw war ein auserwähltes Werkzeug Gottes, die Not der Menschen zu erkennen. Engagierte Laien, sowohl Priester wie Frauen, die sich von seinem spirituellen und sozialen Einsatz angezogen fühlten und ihn darin unterstützten, lebten und arbeiteten immer mehr miteinander. Daraus ergab sich der Wunsch, nach Ordensregeln das Leben zu gestalten. Bald wurde der erste Konvent der Johannesschwestern von Maria Königin in Leutesdorf/Rhein gegründet und die Johannesburg zum Mutterhaus der Ordensgemeinschaft ernannt. Die offizielle kanonische Anerkennung der Kongregation erfolgte im Jahr 1928. Gleichzeitig entstand eine Gemeinschaft von Priestern und Brüdern als Missionare von Johannes dem Täufer, die aber, bedingt durch die Kriegsverhältnisse, erst 1948 die Approbation von Rom erhielt, ein Jahr vor dem Tod des Gründers.

Den Fußstapfen Johannes des Täufers folgend, die „ Zeichen der Zeit“ wahrnehmen, annehmen, danach handeln, das hat er uns vorgelebt und als Vermächtnis hinterlassen. Gottes Barmherzigkeit verkünden in all unserem Tun, ist für uns die wichtigste Aufgabe. „ER muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ Joh. 3,30, das Zitat unseres Ordenspatrons ist ein gutes Fundament!

Der tiefe Glaube, das grosse Gottvertrauen und das absolute Ja zur Vorsehung Gottes halfen dem Gründer John alle Hindernisse in und nach dem Krieg zu überwinden, und auch uns. Die Kongregation war nach dem Krieg wieder langsam aber stetig gewachsen.

Der Seligsprechungsprozess von Pater Johannes Maria Haw ist im Gange.

Zweck der Gründung

Im Glauben Schwankenden und der im Herzen Verwundeten und die den Sinn des Lebens verloren haben zu sorgen, das wahre Angesicht der Kirche zu zeigen durch unsere apostolischen Dienste: Erziehung, Pastoral, Sozialarbeit; Kranken und Altenpflege.

Ausbreitung

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gemeinschaft sich in Europa und anderen Kontinenten verbreitete. Bereits im Jahre 1956 gingen deutsche Schwestern nach Portugal, im Jahr 1970 die ersten portugiesischen Schwestern nach Afrika und begannen während des Bürgerkriegs in Mosambik dort trotz großer Gefahren ihre Missionstätigkeit. Gott wollte auch, dass die Kongregation in Indien Fuss fasste und inspirierte die Visionärin und Missionarin Generaloberin, Mutter Stephana, Schritte dafür zu wagen. Durch die Hilfe eines Karmeliter Priesters Werner Chakkalakal CMI, durften 15 junge Mädchen, die ihre Berufung spürten, im Jahr 1963, nach Deutschland kommen. Nach der Vorbereitungszeit, religiöser und professioneller Ausbildung reisten im Jahre 1969 die Schwestern nach Indien, um die erste Gemeinschaft auf indischem Boden zu gründen.

Der 24. Juni 1971, Hochfest unseres Ordenspatrons, wurde offiziellen Beginn der Johannesschwestern von Maria Königin in Indien.

Unsere Apostolate

Unsere Schwestern sind insgesamt in verschiedenen Ländern tätig und engagieren sich in folgenden Bereichen und Schwerpunkte:

Bildung (formell und informell), Heim für psychisch Kranke, Körperlich Behinderte, Internat, Heim für HIV-Kinder, Altenheim, mobile Apotheke, Berufliche Jugendarbeit, Katechese, Liturgische Seelsorge, Begleitung von Kranken, Begleitung älterer und kranker Menschen in Wohnheimen, Tageszentren und zu Hause, Zusammenarbeit mit externen Institutionen für Bildung, Krankenpflege usw.

Aktuelle Zahlen

Land

Zahl

Niederlassung

Diözese

Deutschland

21

1

Trier

Portugal

41

7

Guarda, Lisboa, Viseu, Santarem

Mosambik

20

5

Nampula, Gurue

Indien

147

30

Trier und Mainz in Deutschland, Njombe in Tansania, Chanda, Nagpur, Pune, Trichur, Kanjirapally, Kannur, Jagadalpur, Ittanagar, Tezpur und Trivandrum in Indien

Die Homepage der Johannesschwestern

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Johannesschwestern.

Kontakt

Johannesbund e. V.

Hauptstraße 108
56599 Leutesdorf

Tel.: +49 2631 976-0
zentrale@johannesbund.de

Michael Scheidgen (Vorsitzender),
Schwester Gebriele Kranz (stellvertr. Vorsitzende)

Schnelle Hilfe:

Johanneshaus Köln
Annostraße 11
50678 Köln

Tel: 0221 931221-0
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Haus Maria Königin
Beethovenstraße 70
53115 Bonn

Tel: 0228-98535-0
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Johannes-Haw-Heim
Johannes-Rieden-Straße 1
56599 Leutesdorf

Tel: 02631 976-0 (Pforte)
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Altenheim St. Ludwig
Georgenstr. 15
64331 Weiterstadt

Tel: 06150 132-0
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Mail: jhk-info@johannesbund.de

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Fax: 0228-98535-99 
Mail: hmk-info@johannesbund.de

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56599 Leutesdorf

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