Freiwilligendienste im Johannesbund

Wenn Sie...

... Interesse daran haben, mit Menschen zu arbeiten,
... in einen sozialen Beruf hineinschnuppern möchten,
... sich sechs oder zwölf Monate für andere Menschen engagieren möchten,
... noch nicht wissen, was Sie nach der Schule machen möchten,
... die Wartezeit auf einen Studien oder Ausbildungsplatz überbrücken möchten,
... Ihr erstes eigenes Geld verdienen möchten,
... sich beruflich umorientieren möchten,

dann ist ein soziales Engagement im Johanneshaus Köln im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst (BFD oder FSJ) genau das Richtige.

Im Bundesfreiwilligendienst engagieren sich gemäß § 1 BFDG Frauen und Männer für das Allgemeinwohl. Der Bundesfreiwilligendienst wird dabei in der Regel ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen geleistet. Der Bundesfreiwilligendienst fördert das zivilgesellschaftliche Engagement von Frauen und Männern aller Generationen. Er fördert damit das lebenslange Lernen; jungen Freiwil­ligen bietet er die Chance des Kompetenzerwerbs und erhöht für benachteiligte Jugendli­che die Chancen des Einstiegs in ein geregeltes Berufsleben. Ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiter zu vermitteln. Die Ausgestaltung des Bundesfreiwilligendienstes erfolgt arbeitsmarktneutral.

Bei der Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes achten die Vertragspartner auf die gegenseitige Einhaltung dieser Vereinbarung.

Zentralstelle, ggf. Träger und Einsatzstelle verfolgen mit dem Freiwilligendienst gemein­sam das Ziel, soziale Kompetenz, Persönlichkeitsbildung sowie die Bildungs- und Be­schäftigungsfähigkeit der Freiwilligen zu fördern. Die Zentralstellen oder von ihnen beauft­ragte Träger oder andere Stellen sorgen für die Durchführung der Bildungsseminare, in denen die Praxiserfahrungen reflektiert werden. Die Seminare ermöglichen insbesondere die Persönlichkeitsentwicklung, soziale, interkulturelle und politische Bildung, berufliche Orientierung sowie das Lernen von Beteiligung und Mitbestimmung. Sie wecken das Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr - was ist das?

  • Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist ein Jahr, in dem junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren in einer sozialen Einrichtung arbeiten.
  • In der Regel dauert ein FSJ entweder 12 Monate oder 6 Monate. In Ausnahmefällen kann das FSJ auch auf 18 Monate verlängert werden.

Ein Bundesfreiwilligendienst - was ist das?

  • Ein Bundesfreiwilligendienst ist eine Bildungs- und Orientierungszeit für Frauen und Männer ab 16 Jahren. Beim BFD gibt es – im Unterschied zum FSJ – keine Altersbegrenzung.
  • In der Regel dauert ein BFD sechs oder zwölf Monate. In Ausnahmefällen kann der BFD auch auf 18 Monate verlängert werden.
  • Während dieser Zeit arbeiten die Freiwilligen unter 27 Jahren Vollzeit (39 Stunden pro Woche) in einer sozialen Einrichtung. Über 27-Jährige können auch Teilzeit (20 Stunden pro Woche) tätig sein.
  • In regelmäßigen Abständen bietet der Verein „Freiwillige soziale Dienste" so genannte Bildungsseminare an.

Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr und einem BFD?

  • Beim BFD gibt es im Gegensatz zum FSJ keine Altersbegrenzung. Das bedeutet, dass auch über 27-Jährige den BFD absolvieren können.
  • Die über 27-Jährigen haben die Möglichkeit Teilzeit (mindestens 20 Stunden pro Woche) zu arbeiten. Für unter 27-Jährige gilt – genau wie beim FSJ – eine Wochenarbeitszeit von 39 Stunden.
  • Im Gegensatz zum FSJ besteht beim BFD die Möglichkeit, ausschließlich Aufgaben in der Verwaltung, Haustechnik oder im hauswirtschaftlichen Bereich zu übernehmen. Auch können BFDler ausschließlich für Fahrdienste eingesetzt werden. Allerdings ist das kein Muss. Auch BFDler können – wie FSJler – in der Pflege, im pädagogischen und begleitenden Bereich tätig sein.

Für eine Bewerbung oder zur Klärung weiterer Fragen wenden Sie bitte auch gerne an:

Adresse:
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Johannes-Haw-Heim
Johannes-Rieden-Straße 1
56599 Leutesdorf

Kontakt:
Tel: 0 26 31 / 9 76 - 0 (Pforte)
Tel: 0 26 31 / 9 76 - 199 (Einrichtungsleitung)
Fax:0 26 31 / 9 76 - 198
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